Bohnensalat mit Rindfleisch

Rustikale Vorspeise, die aufgrund des Dressings allerdings nicht zu schwer wird.
Zutaten:
  • 600gr Rindfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 rote Paprika
  • 1 Glas Brechbohnen (720gr)
  • 2 EL Ketchup (Hier das Rezept dazu)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Senf
  • 2 EL Öl
  • 125ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver nach Geschmack
  • Prise Zucker
Zubereitung:
  • Schneidet die Zwiebeln in Ringe und das Rindfleisch in Streifen, vermengt alles mit dem Senf. 
  • Bratet das Fleisch und die Zwiebeln in Öl an und würzt mit Salz und Pfeffer. 
  • Nehmt alles aus der Pfanne und löscht den Bratensatz mit der Gemüsebrühe. 
  • Gebt den geschälten Knoblauch hinzu und rührt den Ketchup unter. Würzt alles mit Salz, Pfeffer, Zucker und Chilipulver. 
  • Schneidet die Paprika in Ringe und lasst die Bohnen abtropfen. 
  • Gebt alles zu eurem Dressing, lasst es 2 Stunden durchziehen und schmeckt final ab. 
  • Füllt alles in eure Gläser und kocht es 60 Minuten bei 90 Grad ein. 

Weihnachtsmenü II

Ohne große Umschweife starten wir mit dem ersten Menü, es besteht ganz konventionell aus Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch. Die Einkochzeiten findet ihr jeweils am Ende des Rezeptes; um zum Rezept zu gelangen, genügt ein Klick auf das Gericht.
Vorspeise: Rote Beete Salat mit Orangen
Hauptgang: Champignongulasch mit Wildreis
Nachtisch: Bratapfel

Champignongulasch mit Wildreis

Ein leckeres vegetarisches Gericht, das mit Pilzen der Saison erweitert werden kann. 
Zutaten:
  • 500gr Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Fleischtomaten
  • 3EL Olivenöl
  • 1 Tasse Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver, rosenscharf
Zubereitung:
  • Halbiert die Champignons und schält die Zwiebeln und würfelt diese.
  • Häutet die Tomaten und entfernt das Kerngehäuse, viertelt die Tomaten anschliessend. 
  • Kocht den Reis nach Anleitung. 
  • Schmort die Champignons in der heissen Pfanne, gebt dann das Öl und die Zwiebeln in die Pfanne, bis diese gar sind.
  • Gebt das Wasser, sowie das Paprikapulver, das Salz und den Pfeffer hinzu. 
  • Fügt die Tomatenstückchen hinzu und lasst alles 10-15 Minuten köcheln. 
  • Füllt das Gulasch und den Reis in Gläser und kocht das Ganze bei 98 Grad für 120 Minuten ein. 

Tipp: Gebt erst das Gulasch und dann den Reis in die Gläser, damit dieser nicht durchweicht. 

Bratapfel

Für mich DER Nachtisch schlechthin an Weihnachten, ein richtiger Seelenwärmer mit tollen Aromen.
Zutaten:
  • 4 Äpfel (die in eure ausgewählten Gläser passen)
  • 20gr Rosinen
  • 20gr gehackte Mandeln beit-mirkahat.com
  • 40gr weiche Butter
  • 20gr Zucker-Zimt 
  • Marzipan
  • 8cl Apfelsaft 
Zubereitung:
  • Heizt den Backofen auf 200 Grad vor (Ober- Unterhitze)
  • Entkernt die Äpfel, sodass ihr in der Mitte eine „Röhre“ habt, die ihr befüllen könnt. 
  • Mischt die Butter mit der Zucker-Zimt Mischung, gebt den Marzipan hinzu und verrührt alles mit den Mandeln und den Rosinen.
  • Gebt die Mischung in die Äpfel und stellt die Äpfel in die Gläser. 
  • Über jeden Apfel gebt ihr jetzt 2cl Apfelsaft. 
  • Stellt die Gläser in den Backofen (ohne Deckel) und backt die Äpfel für 30 Minuten. 
  • Nehmt die Gläser aus dem Ofen, säubert die Ränder und verschließt die Gläser mit den Deckeln. Stellt die Gläser dann wieder zurück in den Ofen und lasst sie darin auskühlen. 

Tipp: Stat Apfelsaft könnt ihr auch Cider oder Calvados verwenden. Auch die Mandeln können durch andere Nüsse ersetzt werden. Ein separates, nochmaliges Einkochen ist hier nicht nötig. 

Eingelegte Feigen

Feigen mit Schwipps zum Verfeinern eurer Nachtische oder als Zugabe zur Käseplatte..
Zutaten:
  • 500gr Feigen
  • 100gr Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 500gr Zitronensaft
  • 600ml Portwein
Zubereitung:
  • Halbiert die Vanilleschote längs und kratzt das Mark raus und gebt dieses in einen Topf. 
  • Säubert die Feigen von evtl. Stielansätzen und gebt sie ebenfalls in den Topf, zusammen mit dem Zucker, dem Zitronensaft und dem Portwein.
  • Erhitzt das Ganze und lasst es für ca. 10-15 Minuten köcheln. 
  • Gebt die Feigen in die Gläser und füllt die Gläser mit Sud auf, die Feigen sollten komplett bedeckt sein. 
  • Kocht die Gläser 15 Minuten bei 90 Grad ein (zuziehen lassen).

Milchreis

Da wir nicht mit Kuhmilch einkochen können (ausser sie wird verbacken), weichen wir hier auf die Alternative Kokosmilch aus, mit der sich prima einkochen lässt, sodass wir auf Leckereien wie Milchreis auch nicht verzichten müssen. Und wenn der kleine Hunger kommt… 😉 
Zutaten: 
  • 1L Kokosmilch
  • 250 gr Milchreis
  • 5 El Zucker
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
Zubereitung:
  • Gebt die Milch mit dem Zucker in einen Topf und lasst diese aufkochen.
  • Kratzt das Mark aus der Vanilleschote und gebt sowohl die Schote, als auch das Mark zu der Milch. 
  • Gebt das Salz und den Milchreis in die kochende Milch. 
  • Lasst den Milchreis bei geringer Hitze und unter gelegentlichem Rühren ca. 25 Minuten quellen. 
  • Wenn euch die Konsistenz zusagt, nehmt die Schote aus dem Topf und füllt den Milchreis in eure vorbereiteten Gläser. 
  • Eingekocht wird das Ganze bei 98 Grad für 120 Minuten. 

Tipp: Ich empfehle euch, den Milchreis tatsächlich nur mit Kokosmilch einzukochen, andere Milchsorten haben keine zufriedenstellenden Ergebnisse gebracht. Für Schokomilchreis könnt ihr einfach Backkakao hinzugeben. 

Balsamicozwiebeln

Eine leckere Beilage zu Fleisch, Käse oder einfach zur Brotzeit. 
Zutaten:
  • 500gr kleine Zwiebeln oder Schalotten
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Honig
  • 12 EL Balsamico (hell oder dunkel, wie ihr mögt)
  • 400ml Wasser 
  • 2 EL Olivenöl
Zubereitung:
  • Schält die Zwiebeln und erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne.
  • Gebt die Zwiebeln in die Pfanne und bratet diese rundherum an. 
  • Gebt den Zucker dazu und lasst alles karamellisieren, wenn der Zucker sich gelöst hat, gebt den Honig dazu. 
  • Löscht alles mit dem Balsamico und dem Wasser ab und gebt den Deckel auf die Pfanne. 
  • Lasst alles ca. 15-20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln, nehmt dann den Deckel ab und lasst es soweit reduzieren, dass eine sämige Soße entsteht. 
  • Einkochen könnt ihr das Ganze bei 80 Grad für 30 Minuten (Essig konserviert) 

Tipp: Probiert die Soße und gebt je nach Geschmack mehr Honig oder Essig hinzu; je länger die Zwiebeln noch durchziehen können, umso besser ihr Geschmack. 

Petersilienkartoffeln

Der Clou daran ist, dass ihr die Kartoffeln bereits roh in gewünschter Form einkochen könnt und zum Verzehr nur noch Erhitzen und die Petersilie dazu geben müsst.
Zutaten:
  • Kartoffeln, festkochend
  • Wasser
  • Salz 
Zubereitung: 
  • Die Kartoffeln schälen, waschen und in die gewünschte Form schneiden oder auch ganz lassen, wenn ihr kleine Kartoffeln habt. 
  • Gebt die Kartoffeln in eure vorbereiteten Gläser. 
  • Füllt die Gläser mit frischem Salzwasser auf (1 TL Salz auf 1 L Wasser).
  • Kocht die Gläser für 120 Minuten bei 98 Grad ein.  
  • Wenn ihr die Kartoffeln nach dem Einkochen verzehren möchtet, erwärmt diese ohne Wasser im Topf, gebt etwas Butter hinzu und bestreut eure Kartoffeln mit kleingeschnittener Petersilie. 

Tipp: Die Kartoffeln sind nach dem Einkochen gar, sodass ihr sie tatsächlich nur noch Erwärmen müsst (entfällt bei kaltem Kartoffelsalat natürlich). Super praktisch, wenn ihr Kartoffeln nicht schnell genug verbrauchen könnt (wie wir) und diese sonst auf dem Kompost landen würden). Und ihr müsst nur einmal schälen ;). Gebt die Petersilie bitte tatsächlich erst zum Verzehr über die Kartoffeln, mit eingekochte Petersilie sorgt für schlechten Geschmack und kann sogar den Inhalt zum Gären bringen. 

Lammkeule

Es muss nicht immer der typische Braten sein, dieses leckere Rezept macht Lust auf mehr und kann nach Belieben abgewandelt werden. 
Zutaten:
  • Lammkeule
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Senf
  • Paprikapulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • Gemüsebrühe
  • 6 Pimentkörner
  • 3 Stängel Bohnenkraut 
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  • Heizt den Backofen auf 150 Grad vor (Ober- Unterhitze).
  • Putzt das Gemüse und schneidet es in grobe Stücke.
  • Reibt die Lammkeule mit Senf ein und bratet sie von allen Seiten scharf an (am Besten eignet sich hier ein Bräter). 
  • Gebt die Möhren und die Petersilienwurzel mit dazu und schmort sie mit, bis sie Farbe angenommen haben. Gebt dann die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu und schmort diese ebenfalls kurz mit. 
  • Gebt die Gewürze in ein Teeei und ab damit in den Bräter, gebt das Bohnenkraut ebenfalls in den Bräter.
  • Löscht alles mit Gemüsebrühe ab, die Keule sollte komplett von der Flüssigkeit bedeckt sein.
  • Würzt alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
  • Lasst das Ganze für ca. 5 Stunden im Ofen (je nach Größe der Keule und Backofen kann die Zeit hier variieren, zwischen 4 und 6 Stunden sollten es aber sein). 
  • Entfernt das Teeei und das Bohnenkraut, für eine leckere Soße könnt ihr kurz den Pürierstab in die Flüssigkeit halten (dann natürlich vorher das Fleisch rausnehmen). 
  • Eingekocht wird das Ganze bei 98 Grad für 120 Minuten. 

Tipp: Falls ihr das Gericht nicht einkochen oder nach dem Einkochen euer Essen verfeinern wollt, könnt ihr noch Sahne zur Soße geben oder diese mit einer Mehlschwitze abbinden.

Rotkohlsalat

Ein winterlicher Salat, der knackig frisch ist und viele Nährstoffe im Winter bietet. Kann gut mit anderen Zutaten ergänzt werden.
Zutaten:
  • 1 Rotkohl
  • 2-3 Zwiebeln
  • 1 Flasche Weinessig (750ml)
  • 500ml Wasser
  • Saft von 2 Zitronen
  • 250- 400 gr Zucker (je nach Geschmack)
  • 2 Lorbeerblätter 
  • 2 Pimentkörner 
  • 2 Nelken 
  • Salz, Pfeffer nach Bedarf
Zubereitung: 
  • Hobelt den Rotkohl und die Zwiebeln klein und vermengt alles.
  • Gebt die restlichen Zutaten in einen Topf (die Gewürze am besten in ein Teeei) und lasst den Sud aufkochen, danach für 15 Minuten köcheln lassen (wer mehr Zeit hat, auch länger, dann wird er noch intensiver).
  • Probiert den Sud, er sollte sehr geschmacksintensiv und sauer sein, aber nicht zu sehr!
  • Gießt den Sud über das Kohl-Zwiebelgemisch und lasst das Ganze über Nacht ziehen.
  • Füllt den Salat am nächsten Tag in Gläser und gebt etwas von dem Sud mit rein. 
  • Verschließt die Gläser und kocht diese bei 80 Grad für 40 Minuten ein. 

Tipp: Mit etwas Orangensaft angemacht und ein paar Nüssen ergänzt, habt ihr einen wunderbar gesunden und herbstlichen Salat auf dem Teller. 

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